Urlaub - Gleitschirmfliegen

Inhalt:
Wie alles anfing
Der Grundkurs
Höhenflüge
Der erste richtige Flug
Wie geht's weiter?
Mai 2004, Höhenflüge sind angesagt!
der erste 3000er
Theorieprüfung
Mai 2005, auch praktisch haben wir bestanden!
Panoramabild vom Übungshang
Panoramabild vom Startplatz Stalpe
Panoramabild vom Startplatz Thurntaler
Panoramabild vom Startplatz Thurntaler Gadein

Erfahrungsbericht: Gleitschirm fliegen lernen

Wie alles anfing

Albert hatte das Fliegen schon immer fasziniert, sei es als kleiner Junge mit selbst gebastelten Flugzeugmodellen ("der kleine Uhu") oder später am Flugsimulator. Jutta hatte in erster Linie Flugspaß mit großen Maschinen, die sie in ferne Länder brachten. Aber als uns Peter von seinen Gleitschirmerfahrungen vorgeschwärmt hat, waren wir dann beide soweit, uns mal auf das "selbst Fliegen" einzulassen.

Zunächst machten wir mit Jochen von airtouch einen Tandemflug, um zu prüfen, ob wir auch die Höhe ertragen könnten. 350 m mit der Seilwinde sanft in Luft gezogen - welche Leichtigkeit und welche Ruhe! Alles war viel unspektakulärer, als wir uns das vorgestellt hatten. Man hängt vor dem Piloten sicher im sogenannten "Gurtzeug" und dann zieht eine Seilwinde sanft die beiden Personen an. Nach wenigen Metern des Mitlaufens zieht der riesige Gleitschirm die Menschen langsam und weich nach oben. Bei Erreichen der Flughöhe koppelt man das Zugseil aus und dann schwebt man mit etwa 30 km/h frei und geräuschlos durch die Luft. Wenn keine Thermik den Schirm anhebt, ist dieses Vergnügen aber leider schon nach ungefähr 5 Minuten vorbei. Für uns hat es allerdings gereicht, um die Entscheidung zu treffen: eine Ausbildung zum Gleitschirmfliegen - in Deutschland schließt diese mit einem "beschränkten Luftfahrerschein" ab - werden wir jetzt machen!

Wir beschlossen, die Ausbildung im Urlaub zu machen, da wir dort eher den Kopf für neue Erfahrungen frei haben. Außerdem gibt es durchaus bessere Fluggebiete als die deutschen Mittelgebirge, denn Höhe ist - wer hätte das gedacht - ein ganz entscheidender Faktor. Wir wählten das nächst gelegene höhere Gebirge - also die Alpen - und entschieden uns hier für die südliche Seite, da wir dort das bessere Wetter erwarteten. Die Flugschule dort wirbt mit einer Wettergarantie - das würden sie nicht tun, wenn das Wetter häufig schlecht wäre - gelle?

Der Grundkursus

Nach intensiver Internetrecherche kamen wir also auf die Flugschule Bluesky in Sillian, das liegt in Österreich direkt an der Grenze zu Italien, nördlich der Dolomiten. Von dem recht anständigen Wetter in den Dolomiten konnten wir uns schon bei unseren Motorradtouren überzeugen, und neben der Wettergarantie machte Bluesky auch ansonsten einen "sehr ordentlichen" Eindruck. In der vorletzten Juliwoche ging es dann mit einem gehörigen Kribbeln im Bauch ab nach Österreich.

Der Empfang in der Flugschule war unkompliziert und fast schon etwas zu flott: Obwohl wir schon ein bisschen die Hosen voll und keinen blassen Dunst vom Fliegen hatten, bekammen wir sofort Schirm und Gurtzeug in die Hand gedrückt, um dann umgehend zum Übungshang gefahren zu werden. Schockschwerenot - dass das so fix gehen würde - kein bisschen Theorie zum Warm werden, direkt rein ins kalte Wasser!

Gut, daß Albert sich vor der Abreise noch leichte Wanderschuhe gekauft hatte, denn den Übungshang sollten wir intensiver zu Fuß kennenlernen. Man lernt zunächst, den Schirm aufzuziehen und den Start einzuleiten, um ihn dann wieder abzubrechen. Klar, daß man dabei von oben nach unten läuft - und auch klar, daß man wieder nach oben kommen muss! Hab' ich mich klar ausgedrückt? Nein? OK, dann nochmal langsam zum mitschreiben.

Die ersten Tage kosten reichlich Laufarbeit, da man die Ausrüstung den Hang wieder hinauftragen muß, nachdem man mehr oder weniger elegant herunter gesegelt ist.

Wer sich also auf so eine Ausbildung vorbereiten möchte, dem sei ein intensives Lauftraining - am besten mit Rucksack - ans Herz gelegt. Wir waren jedenfalls nach jeweils einem halben Tag rauf-runter-rauf-runter usw. ziemlich platt - und wir sind nicht untrainiert!

Neben der körperlichen Vorbereitung in Sachen Lauftraining sei auch noch eine kleine medizinische Vorbereitung empfohlen: Der Apotheker kann gewiss Hinweise geben, welche Salben geeignet sind, Prellungen, Schürfwunden und Hämatome zu kurieren. Bei den Hochziehübungen kommt es nämlich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit vor, daß Ihr entweder mit den Oberarmen den Schirm hochziehen wollt, was dann zu flächigen Blutergüssen führt, oder daß die ein oder andere Landung nicht ganz so gut gelingt und Schürfwunden und Prellungen nach sich zieht. Aber was soll's - Verstauchungen und Knochenbrüche hatten wir nicht zu beklagen, und die großflächigen Blutergüsse sind nach 10 Tagen auch kaum noch zu sehen.

Höhenflüge

Die 30 Meter Höhendifferenz auf dem Übungshang lassen zwar kurze Flüge zu, aber kaum hat man abgehoben, muß man sich schon wieder auf die Landung konzentrieren. So kann man praktisch noch nicht mal richtig in die Sitzschale reinrutschen, geschweige denn Lenkübungen machen. Nach drei Tagen auf dem Übungshang und unzähligen Startübungen hatten wir schließlich die Start- und Landetechnik grob drauf.

Somit waren wir bereit für unseren ersten Höhenflüg. Die Wetterlage bescherte uns einen Start am Berg im benachbarten Obertilliach: 650 m Höhendifferenz waren zu überwinden. Schon die Anreise war prickelnd, denn Jutta ist noch nie in einem offenen Sessellift gefahren - nun saß sie mutterseelenallein neben ihrem riesigen Gleitschirmrucksack und schaukelte bergan. Oben angekommen sind dann - je nach Startplatz - nochmal 5-10 Minuten Fußweg samt 20 Kilo Fluggepäck zu meistern. Wer also glaubt, daß er keine kräftige ausdauernde Beinmuskulatur mehr braucht, wenn er erst mal den Übungshang bezwungen hat, der irrt!

Hat man dann den Startplatz erreicht, beginnt das Startprozedere zunächst mit einer sorgfältigen Wetterprüfung: Wetterlage stabil, Zugrichtung der Wolken okay, Regenfreiheit zu erwarten, Windstille bis leichter Gegenwind, Luftraum frei? Wenn alles ok ist, können die Schirme ausgepackt und ausgelegt werden. Helm aufsetzen, Gurtzeug anlegen, Schirm einhängen und Funkgerät anschalten. Ja, richtig gelesen, wir sind quasi ferngesteuert geflogen. Ein Fluglehrer steht oben am Startplatz und überwacht den Start, gibt Hilfen und ordnet zur Not den Startabbruch an. Bei gelungenem Start leitet er den Flugschüler vom Hang weg hinaus und "übergibt" ihn dem Fluglehrer am Landplatz, der dann quasi als Fluglotse die Einweisung zur "Landeeinteilung" also der Flugroute beim Landeanflug macht. So ist man keinen Moment unbetreut und kommt auch dort runter, wo eine Wiese ohne Hindernisse den Anfängern das Leben im wahrsten Sinne des Wortes nicht zu hart macht.

Der erste richtige Flug

So stand ich also am Abhang und schaute 650 m in die Tiefe: Flugzeuge im Bauch und gut 20 Quadratmeter feinste Kunstfasern hinter mir. Umpf, irgendwann heißt es dann "OK" und ab dann darf ich selbst entscheiden, wann ich loslaufen und den Schirm aufziehen werde. Im Grunde nicht anders als am Übungshang, aber es ist doch ein bißchen ein anderer Anblick wenn am Ende der "Startbahn" keine Wiese mehr folgt, sondern ausgewachsene Nadelhölzer unmißverständlich klar machen, daß man mit der "Matratze" nicht zwischendurch, sondern wohl am besten obendrüber an ihnen vorbeikommt. Also ein Herz gefaßt, anlaufen, der Schirm füllt sich, sanft hochführen, der Schirm nimmt Fahrt auf, der Schirm ist über mir, kurz anbremsen damit er nicht durchschießt, Kontrollblick nach oben, steht er auch gerade und voll, OK, na dann, leichte Vorlage, Bremsen lösen, stramm weiterlaufen, und . . . es hebt mich an - erst sanft, dann deutlich . . .

ich fliiiiiieeeeeeegeeeeeeee!

. . . und aus dem Funk tönt es: "soeben gestartet ist Albert mit einem blauen Ozone Atom, Bluesky wünscht einen angenehmen Flug". Und da schwebe ich . . . HOCHGEFÜHL, das Herz springt vor Freude . . . über Tannen und Wiesen, über Häuser und Straßen. Langsam, ganz langsam schwebe ich hinab, mal rüttelt der Wind ein bißchen an mir, mal pfeift er mir nur leicht um die Ohren. Doch leider ist das Vergnügen nur kurz, schnell bin ich in der Anflugschleife und komme mir vor wie ein Verkehrsflugzeug, das auf einen freien "Slot" wartet. Wendelin, der Fluglehrer, begrüßt mich schon mit "bitte anschnallen und das Rauchen einstellen, wir landen in Kürze" und dann gehts über Gegenanflug, Queranflug und Endanflug runter auf die Wiese. Nur jetzt das Mitlaufen nicht vergessen, denn ich hab' ja keine Räder, die sich von selbst drehen, sondern Beine, die erstmal auf Fluggeschwindigkeit gebracht werden müssen. Anderenfalls würde ich auf dem Bauch oder dem Hintern über die Wiese rutschen. So, das hat ja schon ganz gut geklappt - jetzt den noch stehenden Schirm rüber zur Packwiese retten und dann dort kontrolliert zu Boden kommen lassen. Die Erde hat mich wieder - schade eigentlich!

Wie geht's weiter?

Nach dem ersten Höhenflug kann man zwar schon recht stolz auf sich sein, aber richtig fliegen kann man natürlich noch nicht. Um die nötige Erfahrung zu bekommen und weitere Fertigkeiten zu erlernen, sind weitere Flüge unbedingt notwendig. Bis zum "Beschränkten Luftfahrerschein" beispielsweise braucht es unter anderem 40 dieser Höhenflüge. Ein paar haben wir noch in dieser ersten Woche gemacht. Unter anderem einen vom Thurntaler von 2200 m bis nach Silian herunter - das sind immerhin 1100 m Höhendifferenz und etwa 17 Minuten Schwebezeit - da hat man schon deutlich mehr Möglichkeiten, mal den Blick schweifen zu lassen.

Wir haben diese erste von drei Wochen Ausbildung sehr genossen, auch wenn sie schon recht anstrengend war. Nach der praktischen Fliegerei werden die Starts des Tages, die Wendelin mit der Videokamera filmt, in der Flugschule analysiert. Und natürlich gibt es auch theoretischen Unterricht mit Metereologie, Luftfahrtrecht, Start-, Flug- und Landetechniken und so weiter. In jedem Fall vergisst man recht schnell seinen normalen Alltag und erholt sich auf diese Weise doch auch mental sehr! Als wir wieder zu Hause waren, haben wir von Peter gehört, daß er an dem Wochenende einen Flug von 2,5 Stunden länge hatte - das motiviert doch glatt für die weitere Ausbildung.

Mai 2004, Höhenflüge sind angesagt!

So haben wir uns also im Mai 2004 wieder im schönen Sillian eingefunden. Es war zwar noch ziemlich frisch draußen, aber die Wetter- und Windverhältnisse sollten reichlich Höhenflüge zulassen. Dank der gründlichen Ausbildung im vergangenen Jahr und den vielen Tipps von Reiner, Hans und Wendelin waren wir nach einem Testtag am Übungshang und einem Tag am Startplatz "Stalpe" auch wieder fit für Höhenflüge. Wir haben gelernt, mit "angelegten Ohren" zu fliegen, um notfalls schneller Höhe abbauen zu können, und auch das Starten und Landen klappte zusehends weicher, präziser und Material schonender.

Der erste 3000 er!

Am Samstag der ersten Woche hatten wir schließlich ein besonderes Erlebnis: Es ging wieder hinauf auf den Thurntaler, und diesmal lag ganz oben sogar noch Schnee. So konnten wir nicht vom "normalen" Startplatz starten, sondern mußten den Aufstieg an der ersten Seilbahnstation (etwa 2000 m) beenden. Das Starten von dort zog sich zwar ein bißchen, weil sich nur ab und zu mal ein bißchen Gegenwind einstellte, aber dafür gab es danach ansteigende Winde: Talwind und Thermik. Wendelins Bio-Variometer ("beep-beep-beep-beep") signalisierte uns über Funk, wo eine gute Steigrate zu finden ist und so schraubten wir uns recht zügig aufwärts. Es hat auch ganz ordentlich gerüttelt und der Einklapper von Albert's Schirm sowie die anschließend unfreiwillig angesetzte Steilspirale hat uns (Albert oben und der Rest der Mannschaft unten) erstmal einen leichten Schreck verpaßt. Aber dann sollte es weiter hoch gehen. Recht flott waren wir auf über 3000 m Höhe - soweit Wendelins stereoskopische Schätzung. Von dort oben hat man einen phantastischen Ausblick, doch leider ist es auch recht frisch dort. Den Flug haben wir daher nicht wegen mangelndem Steigvermögen sondern wegen einfrierender Hände, obwohl wir leichte Handschuhe anhatten, nach 40 bzw. 60 Minuten sanft ausgeleitet. Als wir dann wieder so 300 m über Grund waren, tauten auch langsam die Hände wieder auf.

Das war ein absolut phantastisches Erlebnis als Abschluss der ersten Woche! Eine der multiple-choice Prüfungfragen lautet übrigens: "Wie macht sich ein Höhenrausch bemerkbar?" "Antwort C: bewusstseinserweiternd" Das ist vielleicht gar nicht so falsch ;-)

In der zweiten Woche lief es dann nicht mehr ganz so überwältigend, aber wir haben unsere Start- und Landefähigkeiten so ausgebaut, daß wir jetzt recht ordentlich vom Hang weg kommen und auch auf einem mittelharten Boden einigermaßen sanft landen. An einem Abend hatten wir noch das Vergnügen, daß beim letzten Flug der Wind soweit aufgefrischt hat, daß wir gar nicht mehr herunter gekommen sind. Normalerweise möchte man ja nicht so schnell sinken, aber wenn man auf einmal über dem Landefeld in der Luft steht und sogar noch angehoben wird, dann wird einem doch ein bisserl komisch zumute. Dann heißt es "Ohren anlegen", denn mit dem Hereinziehen der beiden Flügelspitzen des Gleitschirms (Stabilos), verliert der Schirm an Auftrieb und baut so besser Höhe ab. Leider ist damit auch der Luftwiderstand größer und man wird im schlimmsten Falle sogar rückwärts geschoben. Aber Dank der perfekten Luftraumüberwachung, war das kein Problem, denn Wendelin hat Jutta erstmal "in der Luft geparkt" und dann wie ein echter Fluglotse erst Albert und danach Jutta per Walkie-Talkie "runterdirigiert". Das war recht spannend! Und es war beeindruckend, wie gut das funktioniert hat!

Prüfungen

Die Theorieprüfung haben wir spontan dazwischen geschoben, denn leider hatte sich das Wetter soweit verschlechtert, daß die Praxis etwas zurückstecken mußte. So konnten wir zwischendurch die Fragen durchgehen und haben in Wendelins kurzweiligem Theorieunterricht, der auch mal spontan am Landeplatz abgehalten wird, jede Menge über Wetter und Flugtechnik gelernt. Es fehlen uns nun zu unserer "beschränkten Luftfahrtfähigkeit" nur noch wenige Flüge, die wir bei nächster Gelegenheit wieder in Sillian machen werden. Die nötigen fliegerischen Kenntnisse, wie zum Beispiel eine gleichmäßige Acht in 35 Sekunden fliegen, sowie das Fliegen einer sauberen Landeeinteilung (Warteschleife, Gegenanflug, Queranflug und Endanflug) werden wir dann noch verbessern. Bei wenig Wind und wenigen Turbulenzen ist das ja kein Problem mehr, aber sobald etwas mehr Wind ist und sogar noch turbulente Luft weht, wie zum Beispiel Lee-Rotoren oder Thermikablösungen, wird das ganze schon etwas schweißtreibender.

Hauptsache, wir sind mit heilen Knochen und ohne nennenswerte seelische Verletzungen wieder zurück, damit wir uns beim nächsten Mal wieder mit der gleichen Begeisterung "in die Winde stürzen" können.

Mai 2005, auch praktisch haben wir bestanden!

Nachdem wir ein Jahr lang nur zugeguckt haben, war es jetzt wieder so weit: wir wollten unsere fehlenden Flüge machen und endlich auch praktisch geprüft werden. Also wieder auf eine Woche Sillian - abschalten und Luft holen - im doppelten Sinne.

Das Abschalten kam quasi im übertragenen Sinne direkt am Montag morgen, denn es schneite dicke Flocken. So kamen wir in den Genuss einer ausgiebigen Nordic-Walking-Runde, und das war zum Eingewöhnen gar nicht schlecht. Wir Flachlandtiroler sind natürlich voll aus dem Arbeitsstress in die Höhenluft gekommen, und so waren wir am Montag und auch noch am Dienstag - ebenfalls kein Flugwetter - noch ziemlich platt. Mit der Wetterbesserung ab Mittwoch waren aber auch wir wieder fit!

Bei dem ersten Flug von der Stalpe nach einem Jahr Pause waren wir schon ein wenig nervös, aber offenbar haben sich die Bewegungsabläufe mittlerweile so gut ins Unterbewußtsein eingeprägt, daß wir tadellose Starts hingelegt haben. Das Kapitel "wie komme ich weg vom Berg" ist somit für uns erledigt.

Etwas schwieriger gestaltete sich - zumindest bei Jutta - das Kapitel: "wie lande ich mit ausschließlicher Zuhilfenahme der Füße" - also ohne Knie und Po. Aber nach einigen Haltungsverbesserungen wie zum Beispiel die Bremsleinenn nach unten und nicht nach der Seite ziehen, und mit dem Bremsen erst 1,50 m über dem Boden beginnen, war auch das Landen kein Thema mehr. Somit war Start, Prüfungsacht und Landung fast nur noch Formsache. Mal davon abgesehen, daß unterschiedliche Windbedingungen natürlich auch einen anderen Landanflug erfordern, und der Landepunkt sich dann doch unerwarteterweise etwas verschob.

Ab jetzt dürfen wir also vorsichtig nach Aufwinden suchen und das hektische "Berg hoch - Berg runter" um möglichst viel Start- und Landeerfahrung zu bekommen hat erstmal ein Ende. So konnten wir die folgenden Tage auch etwas mehr genießen, streßfrei gings zum Startplatz und von der "Scheibe" bei Obertiliach war dann auch mal ein Flug über eine halbe Stunde drin. Das Soaren an Hangaufwinden macht schon Spaß. Mal schauen, wo wir das nächste Mal fliegen, vielleicht irgendwo im sonnigen schönen Italien - Umbrien und die naheliegende Toskana soll ja einiges bieten . . .

Panoramabild vom Übungshang

Panoramabild vom Startplatz Stalpe 1750m

Panoramabild vom Startplatz Thurntaler 2200m

Panoramabild vom Startplatz Thurntaler Gadein

Schnupperfliegen
Schnupperfliegen
Schnupperfliegen
Ausbildung Sillian
Übungshang
Ausbildung
Hitze
Landeversuche
nicht verzweifeln
und aufwärts
erster Höhenflug
Flug vom Thurntaler
Alberts Schirm
im Flug
über Sillian
über Sillian
Üben, üben, üben
Üben, üben, üben
Gut gelandet
Schirm packen
Heimwärts
2. Teil der Ausbildung
Am Startplatz
Albert am Startplatz
Start
im Flug
in der Flugschule
auf 3000 m
Gleitschirmfliegerromantik
Besuch an der Mosel
Besuch an der Mosel
Anfang Mai in Sillian
letzter Teil der Ausbildung
Landmanöver
Lift Obertiliach
Startplatz Scheibe
 
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