Pedelec - Touren

Inhalt:
Reichweite
Ebenenradeln
Bergradeln
Tourenerlebnis
Touren Planen
Auswertung

Reichweite

Die häufigste Frage die gestellt wird: wie weit kommt man damit? Wie weit kommt man mit einer Tankfüllung beim Auto? Einfache Antwort: kommt drauf an!

Die Akkus die normalerweise über den Ladentisch gehen, haben zwischen 250 Wh und 400 Wh Kapazität. Das ist eine Energiemenge - so wie eine Tankfüllung Benzin. Und wie beim Benzin hängt es davon ab, wie der Fahrer mit dem Gasfuß umgeht. Ein Pedelec verbraucht nur dann Energie, wenn die Unterstützung eingeschaltet ist. Und das muß nicht immer der Fall sein. Man kann die Unterstützung - nein, es ist kein eigener Antrieb - auch ausschalten. Dann schaft man mit einer Akkufüllung 10.000 km.

Ebenenradeln

Ein "Otto Normalverbraucher" tritt mit 80-120 Watt in die Pedale und fährt damit in der Ebene so zwischen 15 und 20 km/h. Wenn er es sich ein bißchen einfacher machen will, dann schaltet er die kleinste Stufe ein und bekommt so 50-100W an Unterstützungsleistung dazu. Wenn er mit dieser Unterstützung dann 4 Stunden fährt, ist der Akku vermutlich leer. Dann hat er etwa 40 bis 80 km zurückgelegt.

Bergradeln

Anders sieht es aus, wenn "Lieschen Müller" bergauf-bergab unterwegs ist. Beim Bergauffahren mit Gepäck gönnt sie sich auch schon mal etwas mehr Unterstützung - dafür braucht sie den Motor beim Bergabfahren nicht. Und dann wird's schwierig. Wieviel Energie sie beim Bergauffahren tatsächlich genutzt hat, hängt von der Steigung, vom Gesamtgewicht ab und natürlich der Geschwindigkeit ab.

Natürlich kann man sich auch mit 50 Watt sanft helfen lassen, aber das ist dann eher etwas für die Reha.

Tourenerlebnis

Die Option zur Unterstützung schafft neuen Bewegungsspielraum! Wir hätten eine Radtour "Höhenmeter sammeln" nie in Angriff genommen, wenn wir nicht das gute Gefühl gehabt hätten, daß uns der Unterstützungsantrieb da schon irgendwie rausreißen würde. Und tatsächlich hatten wir nur einen Bruchteil der Energie benötigt, von der wir gedacht hatten, daß wir sie brauchen würden. So hat sich unser Aktionsradius schlagartig verdoppelt, wenn nicht gar verdreifacht.

Touren planen

Es gibt im Netz ziemlich viele Tips für Radtouren - und viele dieser Touren sind schon ziemlich kernig. Mit dem Unterstützungsantriebe werden diese aber auf einmal auch für Wochenendradler fahrbar. Touren von mit 80km Länge und 1500 Höhenmeter schrecken uns jetzt nicht mehr.

Aber man kann auch selbst loslegen und es gibt einige hilfreiche Seiten im Netz:

  • GPS Prune ist eine Software die für Windows, Mac und Linux die Erstellung und Bearbeitung von GPX-Tracks erlaubt. Als Kartenhintergrund dienen verschiedene aussagekräftige OpenStreetMap-Karten.
  • Komoot ist ein Portal zum Touren planen, hat eine eigene IOS und Android-App und im- und exportiert auch GPX-Tracks
  • Radwanderland -Rheinland-Pfalz ist quasi der amtliche Routenplaner mit guter Kategorisierung der befahrbaren Wege
  • RadRegionRheinland fertige Touren verschiedener Schwierigkeitsgrade in Nordrhein-Westfalen
  • Bikeführer Werra-Meißner abseits der großen Touristenströme kann man in nahezu unberührter Landschaft fahren.

Auswertung

Was wäre eine tolle Radtour, sähe man nicht hinterher, wo man sich verfahren hat, und wieviele Höhenmeter dabei umsonst gefahren wurden.

Jedes Smartphone kann heutzutage Tracks (*.gpx) aufzeichnen, aber wie guckt man die sich an? Das Handydisplay ist dafür ja wohl viel zu klein . Ich habe im Netz den GPX-Viewer entdeckt, der sich konfigurieren läßt. Man kann die Skripte in eine einfache Seite einbinden und dann auf seine Homepage stellen. Dort lädt man dann die Tracks hoch und kann sich Tourverlauf, Geschwindigkeit, Steigung und Dauer anzeigen lassen. Das Bildschirmfoto vom Profil der Nürburgtour deutet an, was diese Javascripte bieten.

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