Motorrad - Rückblick

Inhalt:
Honda CB350 Four
XT500
SR500
SR500, die zweite
K75RT
XBR500
R850R
Tourenscheibe für K75RT
R1150R, erster Fahrbericht (mit Fotos!)
Gemeinsame Ausfahrt
Tourenscheibe für R1150R
10.000km sind gefahren
Winterfreuden
Elektronik hält Einzug: Fahren mit Navi
Sprich mit mir!

Das erste Mopped, eine Honda CB350 Four

Mopped fahren wir schon lange. 1982 habe ich meinen Führerschein gemacht, und da stand bereits eine alte Honda CB350 Four in Vaters Garage. Natürlich hatte nicht der Vater sie gekauft, sondern Sohnemann stand eines Tages im Wohnzimmer und verlangte nach seinem Sparbuch, da er "gerade ein Motorrad gekauft hatte". Der Schock der Eltern hielt eine Weile an, aber viel zu diskutieren war da ja nicht mehr.

Die Honda hat's nicht lange gemacht, denn die Schrauberei (Kickstarter durchgerutscht, Ölwanne leck, Seitendeckel leck) nervte. Außerdem sprang die Kiste mit dem E-Starter schlecht an. Das Fahren hat Spaß gemacht, der Sound war in niedrigen Drehzahlen Klasse (4 in 4-Anlage!) aber nach jeder Tour das Singen der 10.000 Umdrehungen im Ohr war störend.

Yamaha XT500

Also habe ich mir eine Yamaha XT500 geleistet. Super-Teil! Der Dampfhammer von unten. Licht und Bremsen hätten ein wenig besser sein können - 12V-Anlage ohne H4, Trommelbremschen vorne - oh je. An der Bremse hat's aber nicht gelegen, daß ich mit der XT auf der Landstraße frontal in ein Auto reingeknallt bin - Split lag auf der Straße.

Das Bild haben mir die netterweise die Bärenwalds überlassen

Yamaha SR500

Aber keine Reue, sondern dann auf Yamaha SR500 umgestiegen. Die gab's zu der Zeit mit Gussfelgen und Scheibenbremse und einer Bratpfanne als Scheinwerfer. Auf dieser SR hat Jutta dann ihre ersten Fahrübungen gemacht - man beachte die kleidsame Regenkombi in den Farben der Saison.

Juttas Führerschein war ein Geschichte für sich. Die Eltern gaben knallhart vor, entweder nur den 3er, aber wenn du noch den 1er dazu machst, dann zahlen wir zu dem 3er keine müde Mark. Na ja, sie hat dann eben erst den 3er gemacht und ein halbes Jahr später den 1er nachgeschoben - selbst finanziert. Mit der Übung auf meiner treuen SR war's ja ganz einfach - wäre da nicht immer das Antreten gewesen.

Jutta hat dann diese SR übernommen - mir abgekauft - da mir mein Vater mit seinem alten Opel Kadett versucht hat, das Motorradfahren abzugewöhnen. Während Jutta dann auch eine Weile ohne Mopped durch die Welt fuhr, in einem entzückenden alten beigen Polo (bisweilen auf drei Zylindern), hat's mich wieder gereizt, Mopped zu fahren.

die zweite SR

Im Siegerland, in dem ich ein paar Jahre gearbeitet habe, habe ich mir wieder eine SR zugelegt. Diesmal nostalgisch, mit Speichenrädern und großer Trommelbremse

Der Knick im Auspuff ist übrigens nicht ganz original - da hat's mich ei bisserl hing'hauen.

Als ich dann nach Bonn kam, wollten wir gemeinsame Touren machen und ich suchte ein Motorrad, bei dem man auch zu zweit mit Gepäck noch vom Fleck kommt. Der dicke Martin, ein Mopped-Fahrer vor dem Herrn, gab mir den Tip, doch mal auf 'ner BMW probezusitzen. Igitt, 'ne Gummikuh, das ist doch was für Rentner - dachte ich. Dann saß ich drauf. Und Jutta mit mir. Und die Koffer, und die Handschuhfächer, und die Vollverkleidung, und der Kardan, und der große Tank, und die Zuladung, und Inspektionsintervalle, und die Sitzposition und und und.

BMW K75RT

Und mit der K75RT gings dann auf Tour. Zugegeben, ein richtiges Motorrad hat keine Wasserkühlung, keine drei Zylinder (und die schon gar nicht quer-liegend eingebaut), keine Ganganzeige, keine 250kg Leergewicht, keine Zigarettenanzünderbuchse, keine Digitaluhr, keine 2 Handschuhfächer in die jeweils fast ein Diakasten (oder zwei Brotzeitportionen oder Ersatzhandschuhe, oder oder oder) reinpassen, und keinen Sound wie ein kaputter Staubsauger.

Aber wer mal so eine dicke Mühle auf Touren über mehrere hundert Kilometer gefahren ist, der kennt den Unterschied zwischen Reisen und Rasen - vor allem kennt ihn die Sozia - und damit auch der Fahrer.

Dann kam Jutta eines Tages mit einem Prospekt der Münchner Freiheit nach hause. Fernreise Namibia! Ich war hin und weg. Und da sie auch fahren wollte, hat sie beschlossen auch wieder ein Mopped anzuschaffen. So eine Art Übungsmotorrad für Namibia. Es sollte nicht zu teuer sein und auch nicht gleich ein Brummer.

Honda XBR500

Die XBR500 hat treue Dienste geleistet, allein das Fahren mit dem M-Lenker, das Fehlen der Koffer - man gewöhnt sich erschreckend schnell an Luxus - machten das Mopped nicht tourentauglich. Auch die Sitzposition insgesamt war nicht Juttas Ding - die XBR-Begeisterten mögen mir verzeihen.

In Namibia fuhr sie dann eine BMW F650 - und die auf Anhieb besser als ihre XBR. Es kam wie es kommen mußte: das Feuer war wieder entfacht und glimmte vor sich hin. Nach dem Hauskauf war an teure Motorräder nicht zu denken, also weiter XBR fahren.

Jetzt endlich war eine bißchen Manövriermasse da, und es zog Jutta zum BMW-Händler. Nochmal 'ne Probefahrt auf der F650. Nicht schlecht! Aber wenn mal schon mal beim Händler sind, dann kann man/frau auch mal auf 'ner R850R Platz nehmen. Hmm, sitzt sich doch noch besser, und der niedrige Schwerpunkt . . . Also noch 'ne Probefahrt.

BMW R850R

Tja und jetzt steht der Tourer da - einfach eine andere Klasse - mit Koffer, Scheibe, Uhr, geregeltem 3-Wege-Kat, Kardan, höhenverstellbarer Sitzbank und natürlich mit Zigarettenanzünderbuchse. Jutta kommt super mit den knapp 240kg zurecht. Kurvenfahren, gute - weil einstellbare - Sitzposition, und mit der "Papst"-Scheibe ist das Motorrad auch für "nicht-Bodybuilder" langstreckentauglich.

Allzu schwächlich sollte man aber nicht sein, denn die 70PS und das hohe Drehmoment bieten sehr gute Beschleunigungswerte. Angeblich bietet die 850er sogar der 1100er beim Kurvenhetzen Paroli - dank des kürzer gestuften Getriebes. Das haben wir natürlich nicht probiert, denn Rennstrecken fahren ist nicht unser Ding. In jedem Falle ein sehr gutmütiges und zuverlässiges Motorrad.

So fahren wir jetzt die beiden BMWs als richtige Alltagsmotorräder, wann immer Gelegenheit ist - auch auf Arbeit. Schon mal überlegt, wie praktisch es ist, wenn man die Tasche in den einen Koffer packt, die Klamotten in den anderen und trotzdem noch immer eine Regenkombi im Koffer griffbereit hat? Ganz zu schweigen vom zusätzlichen Schloß und den Karten.

Bisher bin ich wegen des Dröhnens der Windgeräusche immer mit Ohrenstöpseln gefahren. Von Gerhard Reger (K75RT) erhielt ich den Tip, mal bei MRA zu gucken, denn die haben größere Scheiben als die Original-Scheiben von BMW. Und siehe da, die Scheibe ist deutlich größer, höher und mit einem anderen "Schwung" versehen, als die normale Scheibe. Der Wind geht jetzt über meinen Kopf und schlägt damit nicht mehr auf den Helm. Seitdem ist nur noch der Motor zu hören - die Windgeräusche, vor allem das Dröhnen sind weg. Nie wieder Ohrenstöpsel!

R1150R, erster Fahrbericht

Dem Schwitzen im Sommer abgeschworen und Lust auf die Power aus dem Keller hat mich zu der BMW R1150R geführt. Ein "naked bike" mit sattem Durchzug aus dem Keller. Die ersten 60km waren schon sehr vielversprechend, schaun mer mal wie's weitergeht . . .

Hier ein paar Fotos von allen Seiten (zum Vergrößern draufklicken):

So, nun stehen 180km auf dem Kilometerzähler, und ich kann einen ersten Eindruck vom Fahren geben. Eine Assoziation kommen mir spontan in den Sinn:

Ein Bär auf Schienen!

Ein Bär, weil der Sound beim gemütlichen Kurvenschlendern an einen sanft brummenden Teddybären erinnert und beim beherzten Beschleunigen auf einmal ein Grizzly aufgeweckt wird, der einem den Lenker aus den Armen reißt. Auf Schienen deshalb, weil sich die Fuhre so ruhig fährt und so exakt steuern läßt - unabhängig davon, wie der Untergrund ist.

Das klingt vielleicht ein bißchen übertrieben, ist es aber nicht. Ich bin noch beim Einfahren, das heißt maximal 4000 Touren und nur Teillastbetrieb. Und dennoch, wer glaubt, Einfahren macht keinen Spaß, der irrt bei diesem Motorrad. Gerade fahre ich bei 5°C Außentemperatur meine Arm-, Oberkörper-, Rücken-, und Beinmuskulatur ein, denn dieses Kraftpaket drückt schon ab 2500 Touren so auf's Hinterrad, daß man sich schlagartig an die Maschine klammert.

Doch die Beschleunigung ist das nicht einzige was überzeugt; das bremskraftunterstützende Integral-Bremssystem mit ABS läßt sich perfekt dosieren, kein Beißen am Vorderrad, sondern ein vertraueneinflößendes souveränes Verzögern - das ist echte Innovation. Nun ja, und nach dem anbremsen kommt dann das "in-die-Kurve-legen":

Ein Kinderspiel! Die 240kg laufen so leicht um jede Kehre, daß man glaubt, man hätte 100kg weniger an Gewicht. Das Fahrwerk bügelt alles an Unebenheiten weg, was die Straßenmeisterei mangels Budget nicht reparieren konnte, und die Bereifung zeigt auch bei nasser Straße jede Menge Grip. Ich konnte noch keine trockenen Kurven testen, aber ich befürchte extremes Suchtverhalten.

Die Sitzposition ist für mich als 175cm-Mann ok, größer sollte man aber nicht sein, denn die Rasten liegen relativ hoch - bzw. die Bank ist relativ niedrig. Für längere Touren wäre wohl ein Windschild angesagt, denn der breite Lenker zieht doch ziemlich viel Wind auf den Oberkörper. Und da ab 4000Touren (130km/h im 6ten Gang) die Leistung gerade erst angekitzelt ist, läßt das Mopped auf Fernstrecken gute Reiseschnitte erwarten - vorausgesetzt, der Fahrer macht nicht schlapp.

Nach den ersten zwei Fahrtagen kann ich nur sagen: ein Hightec-Fahrzeug, das Fahrspaß ohne Ende bietet. Leistungs- und Drehmomentverlauf hab' ich aus dem Testbericht im Tourenfahrer abgezeichnet.

Nach nunmehr 1600km kann ich die Eindrücke der ersten Kilometer noch unterstreichen. Zu erwähnen ist aber noch, daß ich jetzt den Leistungsschub ab 5000 Touren erlebt habe - der Durchzug von 100km/h bis 150km/h ist wirklich beeindruckend. Wenn da nicht die Windbremse wäre, würde man allzu schnell unvorsichtig!

Aprospos Windbremse: wer mit diesem Motorrad länger als 10 Minuten schneller als 130km/h fahren möchte, sollte unbedingt dreimal die Woche ins Fitness-Studio zum Krafttraining gehen. Nur so zur Info: Windstärke 12 (Orkanstärke) fängt bei 118km/h Windgeschwindigkeit an!

Gemeinsame Ausfahrt

Mit den beiden Boxern macht das Ausfahren nochmal soviel Spaß, denn bei gleicher Motorcharakteristik kann man sich gut darauf einstellen, wie der andere wohl fahren wird. Auch die Tankpausen korrespondieren besser, denn die "Dicke" braucht etwa einen Liter pro 100km mehr und hat knapp 4 Liter mehr Tankinhalt. Damit fängt bei 240-260km bei beiden die Tanklampe an zu leuchten und bei 300km sollte man eine Tanke anfahren.

Das Bild ist übrigens eine Fotomontage . . .

Die R1150R mit Tourenscheibe von MRA-Klement
So, nun haben wir auch auf dem naked bike eine Scheibe. Ich erwähnte schon, daß die Fahrerei ab 120km/h extrem kräftezehrend wird. Die Varioscheibe von MRA habe ich gerade montiert und die erste kurze Ausfahrt ließ sich ganz gut an. Nun ja, an die Arizona-Scheibe auf meiner K75RT kommt sie natürlich nicht dran, aber der Winddruck ist praktisch weg. Ein bisserl dröhnen tut es schon noch ab 120km/h, aber es hält sich in erträglichen Grenzen. Außerdem ist die Scheibe klein genug, um nicht das Design der R1150R zu versauen. Ich finde sie sieht ganz gut auf dem Mopped aus.

10.000km sind gefahren

Nun stehen über 10.000km auf dem Tacho und damit ist es mal wieder Zeit für einen Erfahrungsbericht. Der hervorragende Eindruck nach den ersten Kilometern hat sich während des vergangenen halben Jahres bestätigt: Das Motorrad macht immer noch einen wahnsinnigen Spaß. Zwei kleine Nickelichkeiten möchte ich aber dennoch nicht verschweigen.

Nach einer längeren Fahrt im Regen wollte das ABS und auch die Bremskraftunterstützung am folgenden Morgen nicht so recht wach werden. Erst nach etwa 5km Fahrt war beides auf einmal wieder da. Da das auf der Dolomiten-Tour passiert ist war ich natürlich ein bißchen nervös geworden und hab fortan insbesondere bei Passabfahrten hin und wieder mal prüfend meinen Blick über die Kontroll-Lampen schweifen lassen - aber glücklicherweise war dieser "Ausfall" der einzige bis dato.

Das zweite Problemchen hatte ich zuhause, als ich eines Tages an der Ampel stand und den Benzingeruch einem vor mir stehenden Auto in die Schuhe schob. Denkste, eine der beiden Benzinleitungen rechts am Vergase leckte an der Schelle heraus. Die Schellen, die BMW verwendet, sind Klemmschellen - und diese eine war offenbar nicht fest genug geklemmt. Also aus dem Baumarkt eine Schraubschelle drauf gemacht und eine zweite unter die Sitzbank gepackt - man kann ja nie wissen. Danach hat nix mehr geleckt.

Wie gesagt, abgesehen von diesen beiden Kleinigkeiten hatte ich nie Probleme mit der Kiste. Und am vergangenen "Tag der deutschen Einheit" hab' ich Jutta überredet, doch mal ein paar Meter mit der R1150R zu fahren. Ich sprach noch ein paar Worte mit Manfred, und als ich ihr dann auf ihrer R850R hinterher bin, hab' ich sie kaum noch einholen können. Sie winkte mich irgendwann heran, klappte das Visier hoch und sagte nur: "DER HAMMER", schüttelte leicht den Kopf, klappte das Visier runter - und war schon wieder weg. So schnell hab' ich sie nie um die Kurven fahren sehen. Ihr Kommentar: Daß so ein Unterschied zwischen den Fahrwerken der beiden Motorräder sein kann, hatte sie sich nicht vorstellen können. "Wie auf Schienen" bestätigte Sie - das Mopped fährt wie von selbst um die Kurven, bügelt jede Hoppelstrecke glatt und läßt sich auch in engen Kurven ganz leicht beherrschen. Naja, und die Sitzbank gibt's ja auch 30mm niedriger . . .

Winterfreuden

Mit den Handschützern der GS-Modelle läßt es sich auch bei niedrigen Temperaturen ganz gut aushalten. Über die Optik kann man natürlich streiten, aber es ist schon deutlich angenehmer, wenn die Hände nicht mehr direkt im kalten Luftstrom sind.

Die Befestigung ist an der Lenkerinnenseite nicht ohne weiteres mit den Klemmen der GS-Halterung zu machen, da die Lenkerkröpfung eine andere ist. Kabelbinder müssen hier die Fixierung übernehmen - die Hauptlast wird ja von der Verschraubung an den Lenkerenden aufgenommen. Die Schrauben sollte man ein wenig einfetten, da sonst die Korrosion ein Herausschrauben unnötig erschwert.

Elektronik hält Einzug: Fahren mit Navi

Im vergangenen Urlaub schleppten wir jede Menge Landkarten mit, um die richtigen Strecken zu finden. Dazu hatte ich jetzt, Mai 2012, keine Lust mehr: Wir wollten in die Pyrenäen und zurück durch Frankreich - bei entsprechender Wetterlage ggf. auch über die Schweiz. Das hätte die Kapazität der Koffer doch gesprengt. Ich erstand einen Navi von Garmin - Zumo 660 - den mit dem größten Display - und installierte eine ortsfeste Stromversorgung. Der Akku ist für vielleicht 3 Stunden tauglich - also OK zum Programmieren am Abend vorher, aber zu kurz, um danach zu fahren.

Also abends die Strecken eingegeben und am nächsten Morgen losgefahren. Um es kurz zu machen: dieses Gerät ist eine Gnade. So entspannt waren wir noch nie unterwegs. Umleitung auf der Strecke, Verfahren in der Stadt, Wechseln des Ziels, Suchen einer Tankstelle oder einer Unterkunft anhand einer "Points of interest"-Datenbank: 3- bis 10-mal auf den Monitor getatscht und schon geht's entspannt weiter. Das Navi hat uns beim Fahren dermaßen entlastet, daß wir praktisch überhaupt keinen Streß mit Suchen hatten.

Die Tourplanung haben wir mit einer Straßenkarte 1:1.000.000 gemacht, um grob die Punkte zu identifizieren, die wir dann am Navi detalliert eingegeben haben. Das klappt gut, weil man nicht nur Orte sondern auch direkt Punkte auf der Karte als Zwischenziel eingeben kann. Man kann beim Routing auch Strecken ausschließen (Autobahnen, unasphaltierte Strecken, mautpflichtige Straßen) und auch das Profil wechseln: Motorrad, Auto, Fahrrad, zu Fuß. Das Navi legt auch eine Logdatei an, anhand der man später z.B. über Google Earth auch besuchte Orte anhand der Uhrzeit identifizieren kann, um beispielsweise auch Fotos korrekt zu verorten.

Fazit: Unbedingt empfehlenswert!

Sprich mit mir!

Wir haben im vergangenen Urlaub versucht, unseren Handzeichen mit einer billigen Sprechanlage (Walkie-Talkies mit Headset) etwas mehr Differenziertheit zu geben. Das hat nicht funktioniert: die Kabel und Schalter hatten nach kurzer Zeit Wackelkontakt und die Akkus der Funkgeräte waren sehr schnell leer. Ich war deswegen kritisch, ob die SRC-Bluetooth-Anlage für die neu erworbenen Schuberth C3-Helme besser sein würde. Auch hier wieder kurz und prägnant:

Diese Anlage ist eine Offenbarung!

Wenn Sichtverbindung besteht, leistet die Anlage eine Sprachverständlichkeit bis 120 km/h über 500 m Entfernung. Schneller sind wir nicht gefahren, die Windgeräusche am Helm dürften der limitierende Faktor sein. Die Sprachsteuerung verlangt etwas Disziplin, denn der Aufbau des Funkkanals dauert etwa 5 Sekunden, aber dann ist die Verständlichkeit hervorragend. Die Akkus haben über eine 1000 km Tour mit "on-time" von 12 Stunden durchgehalten. Klasse!

Dadurch, daß die Anlage komplett im Helm verbaut ist, fliegen keine Kabel und ähnliches rum, man kann zwischendurch eine Regenkombi anziehen, den Helm absetzen, sich an der Tanke unterhalten - kurz gesagt: man merkt die Anlage gar nicht! Unser Pyrenäenurlaub hat auch wegen dieser Sprechanlage erheblich an Qualität gewonnen. Ich würde nicht mehr ohne diese Sprechanlage in Urlaub fahren. Die Verbindung zum Navi oder zum UKW ist zwar funktionsfähig, aber für mich kein Mehrwert. Der Kontakt zum zweiten Fahrer ist hingegen kaum zu hoch zu bewerten!

XT500
SR500
SR500
K75RT
Touren
XBR500
R850R
5 Zylinder
Tourenscheibe
R1150R
Sitzplatz
Cockpit
R1150R
R1150R
R1150R
R1150R
R1150R
R1150R
R2000R
R1150R
R1150R
Navi
Handschützer
R1150R
 
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